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Was macht ein Makler und wer bezahlt ihn ?
 
In der Regel ist der Verkauf einer Immobilie für die meisten Menschen eine recht seltene Angelegenheit und findet
oftmals im fortgeschrittenen Alter statt, wenn nicht gerade bestimmte Familiensituationen zum Verkauf zwingen.
Steht man vor einem Verkauf, gibt es dann oft viele kluge Ratschläge von dritten Personen, die einem helfen wollen.
Aber die Fragen sind dann immer dieselben, deren Antworten ein Makler natürlich kennt:
- Welche Unterlagen benötige ich alles für den Verkauf?
- Wie komme ich zu dem richtigen Energieausweis? 
- Wie bereinige ich noch ungeklärte Eigentumsverhältnisse, vorhandene Dienstbarkeiten und Kredite?
- Welchen Kaufpreis setze ich an, um ein maximales Ergebnis zu erzielen? Benötige ich einen Gutachter?
- Wie finde ich die richtigen Käufer? Wie führe ich Besichtigungen durch?
- Woher weiß ich, ob der Interessent das Haus auch bezahlen kann? 
- Bin ich standhaft genug, wenn es im Gespräch um den Kaufpreis geht? 
- Wie muss ein korrekter notarieller Kaufvertrag aussehen, damit ich zu meinem Geld komme?
- Wann und wie übergebe ich mein Haus an den Käufer? Was muss davor alles geklärt sein?
 
Natürlich gibt es auch unter Maklern sogenannte "schwarze Schafe" (wie überall) und der Beruf ist leider nicht  
geschützt. Ein qualifizierter und langjährig erfahrener Makler wird einen Verkaufsauftrag jedoch gewissenhaft
abarbeiten, schon aus eigenem Interesse. Schließlich will er ja weitermachen und benötigt dafür positive Werbung.
 
Wer bezahlt denn nun den Makler?
In der Öffentlichkeit gab es in der letzten Zeit viel Gerede über das sogenannte Bestellerprinzip. Die Aussagen darüber
waren oft unvollständig und haben dadurch Verwirrung hervorgerufen.
Anhand steigender Wohnungsmieten verfolgte die Politik die Absicht, die Belastungen für die Mieter zu mindern.
Dabei ging es dann nicht nur um die Miethöhen, sondern auch um das Prozedere der Anmietung. Bisher war es  
üblich, dass der Vermieter einen Makler beauftragte zur Mietersuche. Der Mieter musste dann den Makler bezahlen.
Im "Mietrechtsnovellierungsgesetz" vom 21.4.2015 ist nun festgeschrieben, dass derjenige, der den Makler  
beauftragt, auch bezahlen muss. Das kann sowohl der Vermieter, als auch der Mieter sein, je nachdem. 
Diese neue gesetzliche Vorschrift behandelt im Falle des Maklers ausschließlich die Wohnungsvermietung. Der 
Immobilienverkauf ist davon nicht betroffen. Im Bereich Berlin/Brandenburg ist es die Regel, dass der Käufer den
Makler bezahlt. Daran hat sich nichts geändert.
(orientierende und nicht erschöpfende Ausführungen)